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Anschluss erwünscht: Wie geht’s weiter nach 2012?

Global Action Day

2012 endet das Kyoto-Protokoll. Die darin vereinbarten Reduktionen der weltweiten Klimagase um fünf Prozent gegenüber 1990 reichen bei Weitem nicht aus, um den Klimawandel aufzuhalten. Eine Regelung im Anschluss ist daher dringend nötig.

Bereits 2005, auf der internationalen Klimakonferenz in Montréal, einigten sich die Regierungen von knapp 190 Staaten darauf, Verhandlungen über ein Post-Kyoto-Protokoll aufzunehmen. Es wurden zwei Prozesse eingeleitet: Eine ad-hoc-Arbeitsgruppe (AWG) befasst sich mit den Annex-1-Staaten, also mit jenen Industrieländern, die im Rahmen des Kyoto-Protokolls Verpflichtungen übernommen haben. Die Arbeitsgruppe analysiert mögliche Reduktionsziele für die Annex-1-Staaten und entwickelt Ideen für deren Umsetzung. Dieser Analyseprozess soll im Februar 2008 abgeschlossen sein.

Gleichzeitig geht es in einem offenen Dialogprozess mit allen UNFCCC-Staaten um die Frage, wie die Schwellen- und Entwicklungsländer künftig zum Klimaschutz beitragen können.

Dennoch gerieten die Gespräche auf der indonesischen Insel ins Stocken. Ein Scheitern der Verhandlungen schien möglich. Während einige Schwellenländer, darunter China und Südafrika, sich auffällig aktiv dafür einsetzten, einen guten Abschluss zu bekommen, nahmen die USA ihre übliche Blockadehaltung ein. Kein Wunder, dass angesichts dieser destruktiven Haltung die Kompromissbereitschaft der anderen Staaten ebenfalls immer geringer wurde. Zwar wurde am Ende ein Fahrplan beschlossen, der 2009 in einem Abkommen gipfeln soll, doch sind die Zielvereinbarungen äußerst dürftig.

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Bali-Rückschau: Blog vom 4. bis 9.1.2007, Blog vom 10.12. bis 14.12.2007



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