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Wer den Klimawandel verursacht, muss auch für Klimaschäden haften

Stahlwerk in Duisburg bei Nacht, Foto: C. Langer, www.pixelio.de
Stahlwerk in Duisburg: Der Süden leidet unter dem Energiehunger des Nordens.

Der Norden lebt auf Kosten des Südens – und das bereits seit Jahrhunderten. Sein Lebensstil ist wie eine schwere Hypothek.

Es ist nicht gerecht, dass die reichen 20 Prozent der Weltbevölkerung rund 80 Prozent der natürlichen Reichtümer der Erde für sich beanspruchen. Zu diesen Reichtümern gehören auch die Atmosphäre und die Weltmeere, die sie als Kohlenstoffsenke nutzen. Die Folgen des Klimawandels – maßgeblich verursacht durch den hohen Verbrauch fossiler Brennstoffe in den Industrieländern – sind schon heute besonders heftig in vielen Entwicklungsländer zu spüren.

Daher müssen die Industriestaaten nicht nur am meisten leisten, um den Klimawandel aufzuhalten, und ihre Emissionen um mindestens 80 Prozent gegenüber 1990 senken. Sie müssen die Entwicklungsländer darüber hinaus dabei unterstützen, sich an den Klimawandel anzupassen. Hierfür sind umfangreiche finanzielle Mittel notwendig. Action Aid spricht von 100 Milliarden Dollar jährlich, um die besonders betroffenen Staaten in die Lage zu versetzen, sich gegen den steigenden Meeresspiegel, zunehmende Dürren und extreme Wetterereignisse zu schützen.

Cover: Klima der Gerechtigkeit

McPlanet.com 2007 fordert Klima der Gerechtigkeit

Mit 2000 TeilnehmerInnen war der dritte McPlanet.com-Kongress vom 4. – 6.Mai 2007 der größte bisher. Der Kongress zu Umwelt und Globalisierung stärkte und vernetzte im Vorfeld des G8-Gipfels die Bewegung gegen Klimawandel und globale Ungerechtigkeit und erhielt erhebliche mediale Aufmerksamkeit.

Im Rahmen des dreitägigen Kongresses fanden 34 Veranstaltungen von oder mit BUND und BUNDjugend statt. 27 BUND/Friends of the Earth und BUNDjugend-Referenten sowie 50 Aktive aus BUND und BUNDjugend unterstützen den Kongress. Viele BUND- und BUNDjugend Mitglieder haben darüber hinaus als TeilnehmerInnen den Kongress mit Leben gefüllt und dafür genutzt, sich zu vernetzen und weiterzubilden.

Die gemeinsame McPlanet-Erklärung „Reclaim the Climate“ mit den politischen Forderungen von attac, BUND, EED und Greenpeace für ein Klima der Gerechtigkeit wurde von den Teilnehmern unterzeichnet und im Rahmen einer großen Abschlussaktion mit 800 Teilnehmern dem Kanzleramt übergeben.

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