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"Worst EU Lobbying Awards"

Preisverleihung 2007 in Brüssel, Foto: FoEE/Lode Saidane

BMW, Daimler, Porsche und das Deutsche Atomforum: All diese Unternehmen bedienen sich gerne manipulativer und irreführender Lobbytaktiken und haben daher 2007 zu Recht den "Worst EU Lobbying Award" bzw. den "Worst EU Greenwash Award" gewonnen.

So blendet das Deutsche Atomforum die Risiken der Atomenergie in seiner Kampagne "Deutschlands ungeliebte Klimaschützer" systematisch aus. Und BMW und Co. haben sich 2007 redlich Mühe gegeben, verbindliche Reduktionsziele für CO2-Emissionen von Autos zu verwässern und zu verzögern, sie haben massiv Ängste geschürt und mit Jobabbau und Fabrikschließungen gedroht.

Bereits zum vierten Mal wurden die "schlimmsten Lobbyisten" in der Europäischen Union gesucht, organisiert von dem Corporate Europe Observatory, LobbyControl, Spinwatch sowie Friends of the Earth Europe (FoEE), dem auch der BUND angehört.

Bis Mitte September konnten KandidatInnen in folgenden Kategorien vorgeschlagen werden:

1. Kategorie: "Worst EU Lobbying Award", Lobby-Kampagnen, die auf Irreführung, Verschleierung oder andere anstößige Lobby-Taktiken zurückgreifen.

2. "Worst Conflict of Interest Award": Sonderpreis für Europaabgeordnete, EU-Kommissare oder andere Mitarbeiter der EU, bei denen aufgrund ihres Hintergrunds, Nebentätigkeiten oder enger Beziehungen zu Lobbyisten ernste Bedenken bestehen, dass sie nicht mehr objektiv und im Sinne des Gemeinwohls handeln können.

Zwischen dem 20. Oktober und 27. November läuft dann die Abstimmung. Die Preisverleihung findet in der zweiten Dezemberwoche in Brüssel statt.

Mehr Informationen unter www.worstlobby.eu/2008

Illustration zu den Worst EU Lobbying Awards


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