Sie befinden sich hier:

Wahl 2009: für internationale Gerechtigkeit

Fast eine Milliarde Menschen hungert. Vielen fehlt es an sauberem Trinkwasser, an ausreichender medizinischer Versorgung und Bildung. Und die Armen trifft der Klimawandel schon heute am härtesten.

Titelbild BUND-Magazin. Globus in Händen gehalten

Deutschland muss diese Länder beim Klimaschutz und bei Anpassung an den Klimawandel unterstützen und zusätzlich zu dem zugesagten Anteil von 0,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes Mittel für Entwicklungshilfe bereitstellen. Klimagerechtigkeit schaffen heißt: Die Industriestaaten müssen ihre CO2-Emissionen drastisch reduzieren, damit Dürren, Hurrikans und Flutkatastrophen nicht weiter zunehmen. Um die Vernichtung von Urwäldern zu stoppen und die Preise für Grundnahrungsmittel in den armen Ländern nicht weiter in die Höhe zu treiben, ist die Beimischungsquote für Agrokraftstoffe abzuschaffen.

Mehr zu den Kernforderungen des BUND finden Sie auf unseren Wahlseiten!

Umweltprobleme sind grenzenlos

Der Klimawandel trifft alle Menschen auf dem Globus, allerdings nicht alle gleich stark. Viele Klimafolgen sind im reichen Europa vielleicht nur ärgerlich – zum Beispiel ein verregneter Winter oder wenn im Skigebiet der Schnee ausbleibt. Menschen in Entwicklungsländern dagegen können durch Dürren oder Hochwasser ihre Lebensgrundlage verlieren.

Klimademo mit Banner "Don’t destroy the climate"

Aus diesem Grund sind internationale Umweltschutzabkommen notwendig: Die Europäische Union kann für 27 Länder verbindliche Gesetze verabschieden. Andere wichtige umweltpolitische Rahmenbedingungen – wie die Klimarahmenkonvention oder das Kyoto-Protokoll – werden auf internationalen Konferenzen beschlossen.

Um hier erfolgreich Einfluss zu nehmen und damit viel für die Umwelt zu erreichen, müssen Umweltverbände auch international aktiv sein. Der BUND ist deshalb Mitglied bei Friends of the Earth, einem internationalen Umweltschutznetzwerk. Zusammen mit unseren Mitstreitern aus vielen Ländern organisieren wir Aktionen und Kampagnen. Wir mischen uns in politische Entscheidungen auf EU- oder globaler Ebene ein. Wir setzen uns mit international agierenden Umweltsündern auseinander.

Wir fordern Gerechtigkeit für die Menschen, die unter globalen Umweltproblemen am meisten leiden, obwohl sie oft am wenigsten dazu beigetragen.



Suche

Metanavigation: