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Grünes Band Europa – Grenzen trennen – Natur verbindet

Seenlandschaft im nördlichen Teil des Grünen Bandes. Foto: T. Hokkanen.
Seenlandschaft im nördlichen Teil des Grünen Bandes. Foto: T. Hokkanen.

Das Grüne Band durch Deutschland stand Pate für die faszinierende Vision eines Grünen Bandes Europa. Der „Eiserne Vorhang“ verlief vom Eismeer bis ans Schwarze Meer und war eine verbotene Zone für die Menschen. So schlängelt sich auch durch Europa ein Band wertvoller Lebensräume – durch 23 Staaten und auf einer Länge von über 12.500 km. Einzigartige Landschaften befinden sich in diesem Band – wie die Donau-March-Auen an der österreichisch-slowakischen Grenze, eine der größten ursprünglichen Auenlandschaften Mitteleuropas.

Der Prespa-See im Grünen Band Balkan. Foto: M. Scheider-Jacoby.
Der Prespa-See im Grünen Band Balkan. Foto: M. Scheider-Jacoby.

Aus dem Grünen Band Europa könnte der erste und größte grenzüberschreitende Biotopverbund Europas werden – ein Refugium für viele bedrohte Tiere und Pflanzen. Existierende Naturschutzgebiete sollen als Kerngebiete erhalten und entwickelt werden. Daneben soll das Grüne Band Europa Menschen über Grenzen hinweg verbinden und zeigen, dass ein vereintes Europa nicht nur ein gemeinsames kulturelles Erbe hat, sondern auch ein gemeinsames Naturerbe.  

Noch werden derzeit die Fakten gesammelt: Wo befinden sich Schutzgebiete am Grünen Band Europa? Wo unterbrechen Äcker, Gebäude und Straßen das Band? Wie können diese Lücken wieder geschlossen werden? Eines ist schon jetzt sicher: Die Umsetzung eines Grünen Bandes Europas ist eine zentrale Herausforderung für den europäischen Naturschutz in den kommenden Jahrzehnten und nur in grenzüberschreitender Zusammenarbeit zu lösen. Der BUND hat diese Herausforderung angenommen.



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