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Wanderung über die Weiden der Rhönschafe

Rhönschafherde auf der Weide mit einzeln stehendem Baum
Rhönschafherde, Foto: R. Cornelius

Einst zogen die genügsamen Rhönschafe in riesigen Herden über die Hohe Rhön. Doch Mitte des 20. Jahrhunderts ließ das Interesse an der Schafhaltung nach, mit heimischer Wolle war kein Geschäft mehr zu machen. In den 1980er Jahren kaufte der BUND Hessen eine der letzten Herden der Rhön und rettete sie im wahrsten Sinne vor dem Schlachthof. Heute grasen die Rhönschafe auf den Weiden zwischen Steinkopf und Stirnberg direkt an der bayerisch-hessischen Grenze.

Die Route verläuft in Höhen um 800 bis 900 Meter durch das Hauptweidegebiet der Rhönschafe, um die sich Schäfer Dietmar Weckbach kümmert. Die Tour führt zunächst auf den 888 Meter hohen Steinkopf. Dann geht es durch einen urwüchsigen Buchenwald, über die Schafweiden und den Wald des Stirnberges zurück zum Ausgangspunkt.

Schäfer, der ein Schaf festhält, umgeben von einer Kindergruppe
Schäfer Dietmar Weckbach erklärt Kindern das Schäferhandwerk. Foto: R. Cornelius

Länge: 8,8 km

Anstiege: 220 Höhenmeter, am Steinkopf kurzer, felsiger Steilanstieg, sonst geringe Steigungen

Dauer: 3,5 Stunden

Wege: gut ausgebaute Wanderwege, zum Teil schmale Pfade

komplette Tour zum Herunterladen

Diese Tour findet sich auch im Wanderführer von Reiner Cornelius: "Vom Todesstreifen zur Lebenslinie. Natur und Kultur am Grünen Band, Bd. 1 Hessen/Thüringen, 2005

Weitere Wanderungen am Grünen Band in der Rhön finden Sie unter www.wartburgkreis.de/gruenes_band

Weitere Informationen zum Rhönschaf-Projekt finden Sie auf den Internetseiten des BUND Landesverbandes Hessen

Wanderkarte Tour Rhönschafweiden


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Reiner Cornelius hat in seinen Wanderführern "Vom Todesstreifen zur Lebenslinie. Natur und Kultur am Grünen Band" noch viele weitere Routen beschrieben.

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