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Radtour: Das Große Bruch und der Heeseberg – Bastionen der Natur in der Agrarsteppe

Großer Brachvogel auf Wiese
Auf den Feuchtwiesen im Großen Bruch ist der Große Brachvogel zu Hause. Er ist besonders gefährdet durch die zunehmende Intensivnutzung von Weiden und Wiesen. Foto: D. Damschen

Die Radrundtour startet am Bahnhof Jerxheim. Auf dem Kolonnenweg geht es zunächst durch weite Wiesenlandschaften des Großen Bruchs zur Ortschaft Hessen. Hier lohnt ein Besuch der Überreste der Schlossanlage.

Von Hessen aus geht es dann auf der Landstraße Richtung Dedeleben durch die hügelige Bördelandschaft. Die fruchtbare Börde wird intensiv landwirtschaftlich genutzt. So sind im Gebiet des Großen Bruchs bereits über ein Drittel des ehemaligen Grenzstreifens durch Intensivweiden und –grünland oder versiegelte Wege ökologisch entwertet.

Empfehlenswert ist ein Besuch der mittelalterlichen Westerburg, die von Zerstörungen verschont blieb.

Länge: 24 km

Anstiege: vernachlässigbar

Dauer: 3-4 Stunden

Wege: Lochbetonplattenweg und asphaltierte Straße

komplette Tour zum Herunterladen


Diese Tour findet sich auch im Wanderführer von Reiner Cornelius: "Vom Todesstreifen zur Lebenslinie. Natur und Kultur am Grünen Band, Bd. 3 Der Harz, 2007

Tourenkarte

Karte Radrunde Großes Bruch
Quelle: http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/gruenes_band/gruenes_band_deutschland/unterwegs_am_gruenen_band/tour_im_gossen_bruch/