In der Modellregion Elbe-Altmark-Wendland ist das Grüne Band noch weitgehend intakt. In einigen Abschnitten ist es für den bundesweiten Naturschutz von außerordentlicher Bedeutung. Besonders hervorzuheben ist die Elbe als einer der letzten vergleichsweise naturnahen Flüsse in Deutschland mit angrenzenden Auen, Feuchtwäldern, artenreichen Feuchtwiesen sowie naturnahen Zuflüssen.

- Die Elbe bei Dömitz. Das linke Ufer gehört zu Niedersachsen, das gegenüberliegende zu Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Christian Fischer
Auf diese einzigartigen Naturausstattung aufbauend verfolgt das Projekt die Entwicklung spezifischer Erlebnisangebote wie "Grenzerfahrungspunkte", um das Grüne Band als Biotopverbund und Nationales Naturerbe sowie als lebendiges Denkmal zur Erinnerung an die Teilung Deutschlands sichtbar zu machen. Im Angebot sind außerdem Rad- und Wanderführungen, Bildungsveranstaltungen, Projektwochen für Kinder und Jugendliche, Ausstellungen sowie "Tage der Grenzerfahrungen" und ein Künstlerworkshop.
Zudem werden vielfältige Naturschutzmaßnahmen umgesetzt, z.B. die Mahd und Beweidung von Trockenlebensräumen, die Renaturierung von Feuchtgrünland und die Schaffung von Flachgewässern und Schlafplätzen für Kraniche und Nordische Gänse.Projektträger der Modellregion ist der Trägerverbund Burg Lenzen e.V., unterstützt durch den BUND-Bundesverband und die BUND Landesverbände Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.
Mehr Informationen finden Sie unter www.burg-lenzen.de und in Kürze unter www.erlebnisgruenesband.de