Sie befinden sich hier:

Pilotregion Eichsfeld - WestÖstliches Tor

Das Eichsfeld liegt im Dreiländereck Thüringen-Niedersachsen-Hessen. Die ehemalige innerdeutsche Grenze verlief mitten hindurch und trennte so eine historisch gewachsene Landschaft. Traditionell wird das flachwellige Hügelland des Eichsfeldes überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Deshalb bildete der Grenzstreifen ein wichtiges Rückzugsgebiet für seltene und gefährdete Arten.

fliegender Rotmilan, Foto: D. Damschen
Viele Rotmilane leben im Grünen Band im Eichsfeld. Foto: D. Damschen

Lebensräume

Aufgrund der fruchtbaren Böden im Eichsfeld wurden Teile des Grünen Bandes seit der Wende immer wieder umgeackert und landwirtschaftlich genutzt. Doch trotz der zum Teil großflächigen Ackernutzung finden sich Gehölzinseln, reich strukturierte Wälder, Kuppen mit Halbtrockenrasen, Hochstaudenfluren, Feuchtgebiete und extensiv beweidetes Grünland. Hier finden zum Beispiel Fransenfledermaus, Raubwürger, Schwarzkehlchen und Ziegenmelker Zuflucht.

zwei 12 Meter hohe Eichenstämme, umrahmt von jungen Eichenbäumen
Das WestÖstliche Tor auf dem Kutschenberg.


BUND vor Ort

In Zusammenarbeit mit der Stadt Duderstadt, der Verwaltungsgemeinschaft Lindenberg/Eichsfeld und der Heinz-Sielmann Stiftung verwirklichte der BUND im Eichsfeld das erste Kunstprojekt im Grünen Band. Im Juni 2002 wurde das „WestÖstliche Tor“ auf dem Kutschenberg zwischen Teistungen und Ecklingerode eingeweiht. Zwei 12 Meter hohe Eichenstämme, umrahmt von jungen Eichenbäumen, symbolisieren die überwundene Teilung. Rund um das Denkmal hat der BUND Thüringen im Jahr 2004 rund 21 Hektar Fläche gekauft, um das Gebiet zu schützen. In Kooperation mit der Heinz-Sielmann-Stiftung werden diese Flächen überwiegend durch die Beweidung mit Schafen gepflegt. So wird das wertvolle Offenland erhalten.

Das Grüne Band im Eichsfeld besuchen

Zum Schutz und Erhalt des Grünen Bandes im Eichsfeld arbeiten BUND und Heinz-Sielmann-Stiftung eng zusammen. 1996 errichtete die Heinz-Sielmann-Stiftung in unmittelbarer Nachbarschaft zum WestÖstlichen Tor das Naturerlebniszentrum Gut Herbigshagen. Es bietet unter anderem einen interaktiven Naturlehrpfad mit Bauerngarten, Bienenhaus, Insekten-Nistwand, Reptilien-Freigehege sowie den Ökobauernhof mit bedrohten Haus- und Nutztierrassen.

Heinz Sielmann Stiftung, Gut Herbigshagen, 37115 Duderstadt, Tel. 0 55 27/9 14-0, Fax. 0 55 27/9 14-100, info@sielmann-stiftung.de www.sielmann-stiftung.de 



Logo Grünes Band Deutschland

Der neue Spenden-Rundbrief ist da!

"Das WestÖstliche Tor – Ein Projekt für Deutschland"

Mehr Informationen zum LandArt-Projekt WestÖstliches Tor finden Sie im Faltblatt „Das WestÖstliche Tor – Ein Projekt für Deutschland“

Suche

Metanavigation: