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Genkartoffel Amflora: Zulassung gefährdet die Gesundheit

Kartoffeln, Foto: Peter Kirchhoff / www.pixelio.de

Der BUND hat die Zulassung der Gentech-Kartoffel Amflora der Firma BASF durch die Brüsseler EU-Kommission scharf kritisiert. Die Tatsache, dass die Amflora für industrielle Anwendungen und als Futtermittel zugelassen worden ist, ist für den BUND-Vorsitzenden Hubert Weiger ein "politischer Kniefall vor der BASF".

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Milch ohne Gentechnik bei Lidl – und keiner soll es wissen

Lidl-Schild an Filiale, Foto: Europa Photography / www.flickr.com

Lidl verkauft in seinen bayerischen Filialen Milchprodukte ohne Gentechnik, allerdings ohne darauf hinzuweisen. Milch, Joghurt und Butter mit dem neuen Label "Ein gutes Stück Heimat" stammen nicht nur aus der Region, sondern werden auch ohne Gentech-Futtermittel hergestellt. Für Lidl produzierende Bauern müssen laut Spiegel Online Erklärungen unterschreiben, in der sie die gentechnikfreie Fütterung garantieren. Mehr bei Spiegel Online …
Zur BUND-Aktion "Ohne Gentechnik" …

Industrie fordert Ende der Nulltoleranz: Futtermittelnotstand ist vorgeschoben

Sojabohnen, Foto: US-Regierung

Die Agrarindustrie fordert, die Nulltoleranz für in der EU nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen (GVO) aufzuheben. Andernfalls drohe ein Futtermittelnotstand. Der BUND und 18 weitere Umwelt- und Landbauorganisationen haben diese Behauptungen überprüft und festgestellt: Alle Fakten sprechen gegen einen Futtermittelnotstand. Tatsächlich geht es darum, die EU-Gesetzgebung im Interesse der US-Agrarwirtschaft und der EU-Futtermittelimporteure auszuhöhlen.
Mehr im gemeinsamen Papier der Verbände ...

"Vergiftetes Land": Neuer Film zu den Folgen des Soja-Anbaus

Silhouette Südamerikas mit schemenhaft eingeblendetem Gesicht, darüber Filmabspiel-Button

Eine Spur der Zerstörung zieht sich von europäischen Massentierhaltungen bis in die Wälder Südamerikas. Dort vernichten riesige Sojaplantagen, die für die Fütterung europäischer Hühner, Kühe und Schweine benötigt werden, die einheimische Fauna und Flora. Der neue 12-minütige Online-Dokumentarfilm "Vergiftetes Land" schildert diese Zusammenhänge eindringlich.
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"Ohne Gentechnik"-Siegel: Handel muss Blockade aufgeben

Grünes, karoförmiges Siegel mit weißem Schriftzug "Ohne Gentechnik" und symbolischer dreiblättriger Pflanze darunter. Bild: BMELV

Der BUND begrüßt das von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner vorgestellte offizielle "Ohne Gentechnik"- Siegel und fordert eine Informationskampagne des Ministeriums, um es bekannter zu machen. Das neue einheitliche Siegel steigert die Wiedererkennbarkeit und erhöht den Druck auf Hersteller und Händler, die Kennzeichnung endlich umfassend einzusetzen. Mehr…

Was können Sie noch tun?

Nutzen Sie Ihre Macht als VerbraucherIn

Kaufen Sie keine Produkte, die als "gentechnisch verändert" gekennzeichnet sind. Kaufen Sie Milch, Fleisch und Eier von Tieren aus artgerechter Bio- oder Neulandhaltung. Nur so können Sie sicher sein, dass die Tiere keine Gentechnik im Trog hatten. Wir haben Einkaufstipps für Sie.

Nutzen Sie Ihre Macht als WählerIn

Machen Sie Ihren Bundestagsabgeordneten und PolitikerInnen Ihres Wahlkreises klar, dass Sie Agro-Gentechnik nicht wollen. Fordern Sie sie auf, Ihre Interessen zu vertreten.

Nutzen Sie Ihre Macht als StaatsbürgerIn

Informieren Sie sich über das Standortregister, ob bei Ihnen in der Nähe
Gentech-Pflanzen angebaut werden. Organisieren Sie mit Gleichgesinnten Proteste, um die Aussaat zu verhindern.

Nutzen Sie Ihre Macht als VerfechterIn einer gentechnikfreien Landwirtschaft

Gentechnikfreie Regionen

Überzeugen Sie Landwirte davon, gentechnikfreie Regionen zu gründen. Setzen Sie sich dafür ein, dass in den von Ihrer Gemeinde vergebenen Pachtverträgen der Gentech-Anbau verboten wird. Mehr Informationen finden Sie unter www.gentechnikfreie-regionen.de



Direkt zur Online-Spende
Foto: eyewire / fotolia.com
Schnitzel als Deutschlandkarte, Schriftzug Aus Liebe zur Natur. Ohne Gentechnik.

Fordern Sie von Deutschlands größtem Lebensmittel- händler Edeka Lebensmittel ohne Gentechnik.

Forscher mit Reagenzglas, Foto: www.bilderbox.com

Die Studie belegt: Das Hauptinteresse an der Gentechnik kommt aus der agrochemischen Industrie. Die Heilsversprechen der Gentechnik-Konzerne sind unrealistisch.

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