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Wahl 2009: für mehr Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher

Aufgabe der Politik ist es, die VerbraucherInnen vor Gesundheits- und anderen Gefahren zu schützen. Und nicht die Unternehmen vor den Verbrauchern – wie dies gegenwärtig allzu oft die Regel ist. Zu einem solchen Schutz gehören unter anderem: die gesetzlich garantierte Wahlfreiheit, auch weiterhin Lebensmittel ohne gentechnisch veränderte Bestandteile zu kaufen.

Mehr zu den Kernforderungen des BUND finden Sie auf unseren Wahlseiten!

Niemand will Gentech-Mais MON 810. Ministerin Aigner hat Aussaat in Deutschland gestoppt

BUND-Maiskolben: Demonstration des BUND gegen den Einsatz der Agro-Gentechnik

Der BUND begrüßt die Entscheidung von Bundesagrarministerin Ilse Aigner, das Aussäen des Monsanto-Genmais MON 810 zu verbieten. Die Verdachtsmomente, dass der Genmais Natur und Tierwelt schadet, sind so zahlreich, dass ein Verbot zwingend war. Fütterungsstudien haben gezeigt, dass der Genmais das Immunsystem von Mäusen schädigt.

Was können Sie noch tun?

Nutzen Sie Ihre Macht als VerbraucherIn

Kaufen Sie keine Produkte, die als "gentechnisch verändert" gekennzeichnet sind. Kaufen Sie Milch, Fleisch und Eier von Tieren aus artgerechter Bio- oder Neulandhaltung. Nur so können Sie sicher sein, dass die Tiere keine Gentechnik im Trog hatten. Wir haben Einkaufstipps für Sie.

Nutzen Sie Ihre Macht als WählerIn

Machen Sie Ihren Bundestagsabgeordneten und PolitikerInnen Ihres Wahlkreises klar, dass Sie Agro-Gentechnik nicht wollen. Fordern Sie sie auf, Ihre Interessen zu vertreten.

Nutzen Sie Ihre Macht als StaatsbürgerIn

Informieren Sie sich über das Standortregister, ob bei Ihnen in der Nähe
Gentech-Pflanzen angebaut werden. Organisieren Sie mit Gleichgesinnten Proteste, um die Aussaat zu verhindern.

Nutzen Sie Ihre Macht als VerfechterIn einer gentechnikfreien Landwirtschaft

Gentechnikfreie Regionen

Überzeugen Sie Landwirte davon, gentechnikfreie Regionen zu gründen. Setzen Sie sich dafür ein, dass in den von Ihrer Gemeinde vergebenen Pachtverträgen der Gentech-Anbau verboten wird. Mehr Informationen finden Sie unter www.gentechnikfreie-regionen.de



Schnitzel als Deutschlandkarte, Schriftzug Aus Liebe zur Natur. Ohne Gentechnik.

Fordern Sie von Deutschlands größtem Lebensmittel- händler Edeka Lebensmittel ohne Gentechnik.

Forscher mit Reagenzglas, Foto: www.bilderbox.com

Die Studie belegt: Das Hauptinteresse an der Gentechnik kommt aus der agrochemischen Industrie. Die Heilsversprechen der Gentechnik-Konzerne sind unrealistisch.

Das Logo der Aktion "Genfrei Gehen"

Der zweite Marsch "Genfrei Gehen" will Mut machen, sich auch weiter konstruktiv und positiv für eine gentechnikfreie Zukunft für alle einzusetzen.

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