Ein zwölfminütiger Dokumentarfilm von Friends of the Earth Uruguay, Friends of the Earth Europe und Food and Water Watch über Auswirkungen des Soja-Anbaus in Südamerika (Englisch und Spanisch mit deutschen Untertiteln).
Nur wenigen Verbraucherinnen und Verbrauchern ist beim Fleischkonsum bewusst, dass sich eine Spur der Zerstörung von den europäischen Massentierhaltungsanlagen bis in die Wälder Südamerikas zieht. Dort vernichten riesige Sojaplantagen die einheimische Fauna und Flora und beschleunigen so den Klimawandel. Soja, die zur Fütterung von Hühnern, Rindern und Schweinen in Europa benötigt wird, wächst in Südamerika mittlerweile auf einer Fläche von über elf Millionen Hektar – und die Nachfrage wächst rasant.
Um Platz für den Sojaanbau zu schaffen, werden tausende Menschen von ihrem Land verjagt und verlieren die Grundlage eigener Nahrungsmittelproduktion. Indigene Völker werden vertrieben und riesige Wälder gerodet.
Ein Großteil der angebauten Soja ist gentechnisch verändert und führt zu einem enormen Anstieg des Pestizideinsatzes – das Ergebnis ist die Vergiftung ländlicher Gemeinden, Brunnen und der Umwelt.
Unterdessen wird Europas kleinbäuerliche Landwirtschaft, von der Mensch und Natur profitieren können, immer weiter von den großen Agrarmultis zurückgedrängt.
Diese Dokumentation erforscht die Auswirkungen des Soja-Anbaus in Südamerika. Und zeigt den Menschen in Südamerika und Europa Alternativen zum zerstörerischen Teufelskreis auf.
Mehr Informationen und Download des Films mit Untertiteln in zwölf verschiedenen Sprachen auf der Webseite zum Film.