Auf Grund der Vielzahl der Stoffe wird es noch bis 2018 dauern, bis alle Chemikalien, die unter REACH fallen, tatsächlich registriert sind. Damit besonders gefährliche Stoffe möglichst schnell ersetzt werden, wird es eine Liste mit oft verwendeten problematischen Stoffen geben. Diese müssen das Zulassungsverfahren als erste durchlaufen. Um den Inhalt dieser Liste wird heftig gerungen, denn die Hersteller möchten ihre „Problemkinder“ noch ein wenig behalten.
Für weitere Diskussionen werden die bereits geplanten Überarbeitungen einzelner Teile von REACH sorgen. Diese Überarbeitungsprozesse sollen z.B. klären, ob die VerbraucherInnen weitergehende Rechte unter REACH bekommen sollen und ob hormonell wirksame Schadstoffe grundsätzlich ersetzt werden müssen. Der BUND wird sich dafür einsetzen, dass im Zuge der geplanten Überarbeitungen der Schutz von Umwelt und Gesundheit verbessert wird.