In den Industrieländern waren Produktion und Gebrauch dieser Chemikalien bereits vorher verboten oder weitestgehend reguliert. Anders ist dies in Entwicklungsländern und in verschiedenen osteuropäischen Staaten, in denen diese Chemikalien noch weit verbreitet sind.
Gerade das hochproblematische DDT findet in Entwicklungsländern wieder verstärkt Anwendung, z.B. in der Landwirtschaft und der Malariabekämpfung. Dabei gibt es in beiden Anwendungsgebieten sicherere Alternativen.
Hintergrundpapier des PAN (Pesticide Action Network International): Malaria verhindern – Gesundheit fördern: Für sichere und effektive Strategien (PDF)
Besonders hervorzuheben ist, dass die Vereinbarung der POPs-Konvention eine Öffnungsklausel beinhaltet, durch die die Liste der besonders gefährlichen und zu verbietenden Chemikalien erweitert werden kann. Als „heiße Kandidaten“ sind zur Zeit Lindan (das bei uns immer noch gegen Kopfläuse verwendet wird) sowie Vertreter aus der Gruppe der bromierten Flammschutzmittel und Fluorverbindungen in der Diskussion.
Mehr zur POPs-Konvention auf www.pops.int (in Englisch)