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Beeinträchtigung der Gesundheit von Männern durch Chemikalienbelastung

Ärztin beim Auswerten einer Computertomografie, Foto: www.sxc.hu
Vor allem junge Männer zwischen 20 und 40 werden mit der Diagnose Hodenkrebs konfrontiert. In dieser Altergruppe ist der Hodenkrebs die häufigste Krebserkrankung.

Hodenkrebs

Nach Schätzungen des Robert-Koch-Institutes erkranken in Deutschland jährlich ca. 4.350 Männer an Hodenkrebs. Ein gesicherter Risikofaktor für Hodenkrebs ist der Hodenhochstand, der unter anderem durch den Weichmacher DEHP ausgelöst werden kann. Ferner werden Schwermetalle, Pestizide und andere Umweltgifte als Risikofaktoren diskutiert, aber auch eine sehr früh einsetzende Pubertät. Viele Wissenschaftler führen auch diese Störungen auf die Belastung des Fötus mit hormonellen Schadstoffen während der Schwangerschaft zurück – eine Sichtweise, die sich im letzten Jahrzehnt zunehmend durchgesetzt hat.


Spermienqualität

Wissenschaftliche Studien zeigen eine Abnahme der Spermienqualität in den westlichen Industrieländern von den 1940er Jahren bis heute. Danach vermindert sich die mittlere Spermiendichte in einer Größenordnung von rund zwei Prozent pro Jahr und nähert sich damit einem Bereich, der von der WHO als kritisch für die Fruchtbarkeit eingestuft wird. Als Hauptursache für den Rückgang der Spermienqualität wird die zunehmende Belastung mit hormonell wirksamen Chemikalien – überwiegend schon des Fötus im Mutterleib – diskutiert.



Unser etwas anderes Daumenkino thematisiert den Zusammenhang zwischen Erkrankungen und giftigen Chemikalien.

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