Fehlgeburten und Geburtsschäden
Eine 2001 in „The Lancet“ veröffentlichte Studie fand eine enge Verbindung zwischen der Wahrscheinlichkeit von Frühgeburten und dem DDE-Gehalt im Blut der Mutter, einem Abbauprodukt des bekannten Pestizids DDT. Hohe DDE-Konzentrationen steigern zudem die Wahrscheinlichkeit, dass Neugeborene bei der Geburt zu klein für ihr Alter sind, was wiederum diverse Spätfolgen, z.B. Hörprobleme, zur Folge haben kann. Auch nimmt der Autor der Studie an, dass die Verwendung von DDT für mindestens 15 Prozent aller Totgeburten in den USA während der 1960er Jahre verantwortlich sein könnte.