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Abwässer

Obwohl die gesetzlichen Regelungen in der EU in den letzten Jahren wesentlich strenger geworden sind, gelangen immer noch viele gefährliche Chemikalien in Flüsse und Meere – regelmäßig und völlig legal.

Im Bayerischen Industriepark Gendorf wurden noch im Jahr 2006 gesundheitsschädliche Fluorverbindungen im Abwasser der Industrieanlage nachgewiesen, die in den angrenzenden Fluss Alz gelangten. Die Chemikalien hatten sich bereits in den Fischen des bayerischen Flusses angereichert.

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Becken einer Kläranlage, Foto: http://sxc.hu
Auch moderne Kläranlagen schaffen es nicht, künstliche Hormone vollständig aus dem Abwasser herauszufiltern.

Zudem sind Abwasserkanäle in vielen deutschen Städten sanierungsbedürftig. Über undichte Stellen gelangen ungeklärte Abwässer direkt ins Erdreich und damit ins Grundwasser.

Ein weiteres Problem sind Arzneimittelrückstände, die aus Krankenhäusern und Privathaushalten in die Kläranlagen gelangen können. Hierzu gehören z.B. künstliche Hormone wie die Anti-Baby-Pille und Psychopharmaka.



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BUND-Hintergrund "Hormonaktive Substanzen im Wasser"

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