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Liebe geht durch den Magen. BUNDjugend-Broschüre informiert Eltern und Kinder

Titel der Broschüre "Besser iss das"

Knallbunt und kräftig aromatisch? Häufig sind in unseren Lebensmitteln Zusatzstoffe. Und nicht immer gehen diese liebevoll mit unserem Körper um. Eltern und Kinder können sich nun von der Ernährungsbroschüre "Besser iss das!" der BUNDjugend bei der Wahl ihrer Lebensmittel beraten lassen. Jedes der acht Kapitel wird durch einen Tipp "Besser iss das!" abgerundet. Ob Geschmacksverstärker, E-Nummern, Gen- oder Nanotechnologie: Ohne unverständliches Fachchinesisch schmaust sich die Broschüre mit den kleinen und großen Lesern durch die Speisekarte des Alltags.

Besonderer Service: Der Broschüre liegt eine Postkarte für kritische Anfragen an die Hersteller bei. Die BUNDjugend sammelt diese, leitet sie weiter und meldet die Antworten an die Verbraucher zurück. Gegen eine Portopauschale per Online-Formular oder bei info@bundjugend.de können Sie "Besser iss das" bestellen.

Mehr Informationen und kostenlose Rezensionsexemplare: Boris Demrovski, boris.demrovski@bundjugend.de, 0 30 / 2 75 86-587, www.bundjugend.de

Unsichtbare Gefahren

Verkaufsstand mit Tomaten, Pfirsichen und Weintrauben, Foto: www.pixelquelle.de

Lebensmittel in Deutschland unterliegen einer strengen Kontrolle durch die staatliche Lebensmittelüberwachung. Bei vielen Obst-, Gemüse- und Getreideprodukten werden Pestizidrückstände festgestellt. Tomaten, Trauben, Erdbeeren oder Paprika sind besonders häufig betroffen, sogar Rückstände von Pestiziden werden gefunden, die in Deutschland gar nicht erlaubt sind. In fettreichen, tierischen Lebensmitteln kann sich eine ganze Palette von Schadstoffen über die Nahrungskette oder über Kontakt mit diversen Kunststoffmaterialien anreichern.

Früchte

reife Erdbeeren im Korb, Foto: www.pixelquelle.de

Erdbeeren werden – wie andere weiche Früchte – besonders stark mit Pestiziden behandelt. Einige sind in Deutschland nicht zugelassen, weil sie im Verdacht stehen, krebserregend zu sein.

Tipp: Warten Sie, bis einheimische Ware auf dem Markt ist, waschen Sie die Früchte gründlich. Generell sind Bio-Lebensmittel die beste Wahl für Umwelt und gesunde Ernährung.

Fastfood

Hamburger, Foto: www.pixelquelle.de

Fastfood – z.B. "Hamburger"– wird oft in fettundurchlässiges Papier gewickelt, das mit perfluorierten Substanzen behandelt ist. Sie werden im Gewebe von Menschen und Tieren aus aller Welt gefunden und können schwere Stoffwechselstörungen, Entwicklungsdefekte und Verhaltensveränderungen verursachen.

Tipp: Verzichten Sie am besten ganz auf Fastfood.

Plastikgeschirr

bunte Plastikteller übereinander gestapelt, Foto: http://sxc.hu

Jährlich werden ca. 410.000 Tonnen Bisphenol A verarbeitet, z.B. in Plastikgeschirr. Der Stoff stört die Entwicklung von Föten und Neugeborenen. Frühreife oder auch Verhaltensstörungen können die Folge sein. Durch die Erhitzung in der Mikrowelle kann Bisphenol A ins Essen übergehen.

Tipp: Nehmen Sie statt Plastikgeschirr Porzellan oder Steingut.

Käse & Co.

zwei Stück Emmentaler, Foto: www.pixelio.de

Besonders in fettreichen Nahrungsmitteln wie Weichkäse reichern sich viele langlebige Schadstoffe an. Dies geschieht über die Nahrungskette (von der Kuh in die Milch) oder durch direkten Kontakt, z.B. über weichmacherhaltige Küchenartikel oder Verpackungsmaterialien. Im menschlichen Körper sind heute bereits bis zu 300 Schadstoffe nachweisbar.

Tipp: Auch große Supermarktketten bieten inzwischen Bioprodukte an.

Pfannen mit Antihaftbeschichtung

Bratpfanne, Foto: http://sxc.hu

Kochgeschirr, z.B. Teflon-Bratpfannen, wird häufig mit fluorhaltigen Chemikalien behandelt, wodurch es eine antihaftende Oberfläche erhält. Sie können ins fettige Essen (Fischstäbchen, Spiegeleier, Bratkartoffeln) übergehen und werden dann mitgegessen. Bei Erhitzung der beschichteten Pfannen über 280°C können außerdem giftige Dämpfe entweichen.

Tipp: Verwenden Sie lieber emaillierte Töpfe oder Edelstahl.



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Foto: eyewire / fotolia.com

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