BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
- Kaufen Sie möglichst ökologisch angebautes Obst und Gemüse. Es wird nicht mit Pestiziden behandelt und weist insgesamt eine geringere Schadstoffbelastung auf.
- Fragen Sie gezielt nach regionalen Sorten der Saison und waschen Sie konventionell erzeugtes Obst und Gemüse gründlich mit heißem Wasser.
- Vermeiden Sie stark fetthaltige Nahrungsmittel, die in Kunststoff verpackt sind. Kaufen Sie Käse und Wurst lieber frisch an der Ladentheke.
- Kaufen Sie bei Kleidung möglichst keine billige Importware und waschen Sie sie vor dem ersten Tragen gründlich; bevorzugen Sie Naturmaterialien wie Wolle, Baumwolle, Leinen. Vorsicht bei Kennzeichnungen wie „antimikrobiell“ oder „schmutzabweisend“.
- Achten Sie besonders bei Kinderspielzeug und -kleidung auf Qualität. Mit Weich-PVC sollten insbesondere Kleinkinder nicht spielen. Regenzeug sollte nicht direkt auf dem Körper getragen werden.
- Verlegen Sie statt PVC-Boden lieber Kork, Linoleum, Holz, Polyethylen „PE“ oder Polypropylen „PP“. Teppichböden sollten nicht mit Bioziden behandelt sein.
- Verzichten Sie beim Kochen auf antihaft-beschichtetes Kochgeschirr. Verwenden Sie lieber emaillierte Töpfe oder Edelstahl.
- Naturkosmetik mit Gütesiegel enthält keine synthetischen Farb- und Duftstoffe. Auch insgesamt wird bei Naturkosmetika verstärkt auf die Gesundheits- und Umweltverträglichkeit der eingesetzten Rohstoffe geachtet.
- Kleidung kann auch ohne chemische Mittel gut vor Motten geschützt werden. Legen sie einfach Lavendelkissen in Ihren Kleiderschrank.
- Kaufen Sie Fleisch aus ökologischer Tierhaltung. Bei Öko-Fleisch können Sie sicher sein, dass die Tiere nicht mit pestizidhaltigem Futter ernährt wurden. Außerdem unterstützen sie damit die artgerechte Haltung und vermeiden gentechnisch veränderte Futtermittel und Wachstumshormone.
Quelle: http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/chemie/chemie_im_alltag/alternativen/top10tipps/