So empfiehlt es sich zum Beispiel Biolebensmittel zu kaufen, denn diese sind normalerweise nicht mit synthetischen Pestiziden belastet, da diese im Ökolandbau nicht eingesetzt werden dürfen. Außerdem ist die Zahl der zugelassenen Zusatzstoffe bei Bio-Produkten deutlich geringer im Vergleich zu konventionellen Waren. Das mittlerweile umfangreiche Angebot ermöglicht es auch Verbrauchern mit kleinem Geldbeutel, zumindest zum Teil auf die qualitativ oft höherwertigen, umweltverträglich und auch artgerecht erzeugten Bioprodukte zurückzugreifen. Sie schützen damit nicht nur sich selbst und Ihre Kinder, sondern tragen zur nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft bei.
Wie im Bereich der Ernährung gibt es auch für viele Alltagsprodukte und Kosmetika Gütesiegel und Warentests, die zusätzliche Informationen geben und damit die Möglichkeit, die Schadstoffbelastung zu reduzieren.
Trotzdem wissen wir oft zu wenig, um gesundheits- und umweltverträgliche Produkte wählen zu können. Dieses Manko wird von der neuen europäischen Chemikalien-Gesetzgebung REACH ein wesentliches Stück behoben, denn es verleiht uns einen Rechtsanspruch darauf zu erfahren, ob in den erworbenen Artikeln schädliche Chemikalien enthalten sind.