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Wahl 2009: für mehr Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher

Aufgabe der Politik ist es, die VerbraucherInnen vor Gesundheits- und anderen Gefahren zu schützen. Und nicht die Unternehmen vor den Verbrauchern – wie dies gegenwärtig allzu oft die Regel ist. Zu einem solchen Schutz gehören unter anderem: die gesetzlich garantierte Wahlfreiheit, auch weiterhin Lebensmittel ohne gentechnisch veränderte Bestandteile zu kaufen.

Mehr zu den Kernforderungen des BUND finden Sie auf unseren Wahlseiten!

BUND gegen Gift

Rauchende Schlote – stinkende Flüsse? Früher kamen die meisten Umweltgifte aus den Schornsteinen und Abwasserrohren der Industrie.

Heute stecken viele giftige Chemikalien in Produkten, die uns täglich umgeben:
z.B. in Shampoos, Küchenartikeln, Computern, Fernsehern, Möbeln, Kleidung und Lebensmitteln. Wir essen sie mit, atmen sie ein oder nehmen sie über die Haut auf.

Ein Leben ohne künstlich hergestellte Chemikalien ist nicht mehr vorstellbar. In den letzten Jahrzehnten ist ihr Einsatz so enorm gestiegen, dass sie überall auf der Welt zu finden sind. Aber leider sind viele Stoffe auch giftig, schädigen die Gesundheit – vor allem von Kindern – und sind gefährlich für die Umwelt.

Kurt Krömer küsst einen roten Lackstiefel, aufgenomen bei den Dreharbeiten mit Kurt Krömer und Anna Thalbach zu dem BUND-Kinopot "Für eine Zukunft ohne Gift".
Dieser Flirt kann gefährlich werden! Denn der Stiefel enthält sehr wahrscheinlich das Hormongift Tributylzinn. Ähnliche Gifte finden sich auch in Produkten wie Backpapier und sogar Babywindeln.

Der Handel mit Chemikalien ist ein Milliardengeschäft
Die chemische Industrie in Deutschland gehört zu den größten der Welt. Sie neigt dazu, alle gesetzlichen Regelungen, die die Risiken für Menschen und Umwelt reduzieren sollen, zu torpedieren. Das neue Chemikaliengesetz REACH wird zeigen, ob die Industrie bei diesem Kurs bleibt oder bereit ist, in die Sicherheit ihrer Produkte zu investieren.

Der BUND kämpft für eine Umwelt ohne gefährliche Chemikalien
Für unsere Arbeit haben wir Schwerpunkte gesetzt: Wir werden vor allem die Umsetzung des europäischen Chemiegesetzes REACH begleiten. Hierbei geht es in den nächsten Jahren darum, gefährliche Chemikalien durch sicherere Alternativen zu ersetzen.



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