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Laufzeitverlängerungen

symbolisch durchgestrichene aufblasbare Atommeiler vor dem Bundeskanzleramt
Der BUND demonstrierte anlässlich des Energiegipfels im Sommer 2006 vor dem Kanzleramt gegen einen Ausstieg aus dem Atomausstieg.

Deutschlands Stromkonzerne wollen die Laufzeiten ihrer ältesten Atomkraftwerke verlängern. Zwar reden E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW in diesem Zusammenhang oft von Klimaschutz, Ziel ist es aber die Konzerngewinne zu steigern. Bis zu 300 Millionen Euro Zusatzgewinn jedes Jahr winken, da spielen die Sicherheitsinteressen der Bevölkerung offenbar keine Rolle mehr.

Aktuell geht es den Konzernen darum, Strommengen von neueren auf die ältesten Reaktoren zu verlagern, mit dem Ziel diese nicht – wie eigentlich vom Atomgesetz vorgesehen – in dieser Legislaturperiode vom Netz zu nehmen. Letztlich wollen die Konzerne den Atomausstieg in Deutschland rückgängig machen.

Anträge auf Strommengenübertragung wurden für die AKW Biblis A, Brunsbüttel und Neckarwestheim 1 gestellt. Diese Anträge müssen von der Bundesregierung zurückgewiesen werden.



Sie haben etwas gegen Atomkraft? Dann steigen Sie aus!

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