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Laufzeitverlängerungen

BUND-Atomausstiegsuhr auf einer Demonstration gegen Laufzeitverlängerungen im Sommer 2009 in Berlin
BUND-Demonstration gegen AKW-Laufzeitverlängerungen im Sommer 2009 in Berlin

Deutschlands Stromkonzerne wollen die Laufzeiten ihrer ältesten Atomkraftwerke verlängern. Zwar reden E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW in diesem Zusammenhang oft von Klimaschutz, Ziel ist es aber die Konzerngewinne zu steigern. Bis zu 300 Millionen Euro Zusatzgewinn jedes Jahr winken, da spielen die Sicherheitsinteressen der Bevölkerung offenbar keine Rolle mehr.

Aktuell geht es den Konzernen darum, Strommengen von neueren auf die ältesten Reaktoren zu verlagern, mit dem Ziel diese nicht – wie eigentlich vom Atomgesetz vorgesehen – in dieser Legislaturperiode vom Netz zu nehmen. Letztlich wollen die Konzerne den Atomausstieg in Deutschland rückgängig machen.

Anträge auf Strommengenübertragung wurden für die AKW Biblis A, Brunsbüttel und Neckarwestheim 1 gestellt. Diese Anträge müssen von der Bundesregierung zurückgewiesen werden.



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