Am 4. Mai 1986 führte im AKW Hamm-Uentrop der Stau in einem Zuleitungsrohr zum Austritt von stark radioaktiv belastetem Helium. Die Strahlenbelastung in der Umgebung stieg auf das Vierfache der durch die Wolke von Tschernobyl verursachen Radioaktivität. Die zu vermutende Folge zusätzlicher Krebs- und anderer Krankheitsfälle wurde nicht untersucht.
Nach nur vier Jahren Betriebszeit ist das AKW Hamm-Uentrop 1989 stillgelegt worden.