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Atomkraftwerke und die Terrorgefahr

Sechs Jahre nach den Anschlägen vom 11. September hat die Terrorgefahr nicht abgenommen. Ein mögliches Anschlagsziel sind auch Atomkraftwerke. Das war eigentlich schon vor dem 11. September bekannt, aber erst durch den Angriff mit Flugzeugen auf die Twin Towers wurde dieses Bedrohungsszenario real.

Ein Gutachten der Gesellschaft für Reaktorsicherheit aus dem Jahr 2002 macht deutlich, wie schlecht die deutschen AKW gegen derartige Gefahren gesichert sind. Passiert ist seitdem wenig. Vernünftig wäre gewesen, zumindest die ältesten und am schlechtesten gesicherten Meiler sofort stillzulegen.

Stattdessen soll die Vernebelung der Atomkraftwerke vor Anschlägen schützen. Aber auch diese Technik steckt noch im Versuchsstadium. An der Bedrohungssituation für die besonders gefährdeten AKW hat sich auch sechs Jahre nach dem 11. September nichts geändert.

BUND Hintergrund "Atomkraftwerke und die Terrorgefahr – Nichts gelernt aus dem 11. September 2001"
 

Zusammenfassung des GRS-Gutachten des Bundesumweltministeriums


Das Gutachten zeigt, dass der gezielte Absturz eines Verkehrsflug­zeugs bei jedem deutschen AKW zu einem Super-GAU führen kann.



Internationale Großdemo gegen Atomkraft am 12. Juli in Paris.

Sie haben etwas gegen Atomkraft? Dann steigen Sie aus!

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