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AKW Neckarwestheim 1, Baden-Württemberg

AKW Neckarwestheim, Foto: http://de.wikipedia.org
AKW Neckarwestheim

1998 kam das AKW in die Medien, nachdem an Atommüll-Behältern aufgrund von radioaktiven Verschmutzungen das Vielfache der zulässigen Strahlungsmengen festgestellt wurde. Polizei, Bahnpersonal und andere Betroffene waren nach einer Studie des Öko-Instituts Darmstadt einer rechtswidrigen Strahlenbelastung ausgesetzt: die Grenzwerte der Strahlenschutzverordnung wurden bis zu 4.350fach überschrittenen.

Typ: Druckwasserreaktor
Nennleistung: 855 MW
Inbetriebnahme: 1976
Laufzeitende nach dem Atom-Konsens: 1.12.2008

Betreibergesellschaft: Gemeinschaftskernkraftwerk Neckar GmbH (Beteiligte: Deutsche Bahn AG, Energie-Versorgung Schwaben AG, Neckarwerke Stuttgart AG, ZEAG Zementwerk Lauffen - Elektrizitätsversorgung Heilbronn AG)

Ernsthafte Störfälle: keine bekannt geworden

Lokaler Widerstand:
In Neckarwestheim konzentrierte sich der Protest in den letzten Jahren auf Aktionen rund um die Atommülltransporte, daneben wurden Kraftwerksbesetzungen und Mahnwachen, auch gegen das Zwischenlager, organisiert.


Der Block 2


Typ: Druckwasserreaktor
Nennleistung: 1365 MW
Inbetriebnahme: 1989
Laufzeitende nach dem Atom-Konsens: 15.4.2021

Betreibergesellschaft: Gemeinschaftskernkraftwerk Neckar GmbH (Beteiligte: Deutsche Bahn AG, Energie-Versorgung Schwaben AG, Neckarwerke Stuttgart AG, ZEAG Zementwerk Lauffen - Elektrizitätsversorgung Heilbronn AG)

Ernsthafte Störfälle:
Am 27. Juli 2004 gelangte kontaminiertes Wasser aus Block II unbemerkt in den Neckar. Die Betreiber mussten ein Ordnungsgeld von 25.000 Euro zahlen, ein Geschäftsführer wurde entlassen.


BUND-Hintergrund zu den Gefahren des AKW Neckarwestheim


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