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Atomkraftwerke stören beim Klimaschutz

Seit Jahren arbeiten die großen Stromkonzerne gegen die erneuerbaren Energien, gegen Kraft-Wärme-Kopplung und gegen strenge Vorschriften beim Emissionshandel. Um so befremdlicher ist es, wenn Stromkonzerne ausgerechnet in der Debatte um längere Laufzeiten für ihre alten Atomkraftwerke plötzlich den Klimaschutz entdecken. Dabei wird uns die Atomkraft nicht beim weltweiten Klimaschutz helfen können. Denn sie spielt mit einem Anteil von 2,5 Prozent am weltweiten Energiebedarf nur eine geringe Rolle. Wenn dieser Anteil massiv gesteigert werden soll, wären die begrenzten Uranvorkommen schnell zu Ende.

BUND-Hintergrund "Klimaschutz durch AKW? Nein Danke!"

Wie unglaubwürdig die großen Stromkonzerne beim Klimaschutz sind, wird an ihren Taten deutlich: 26 neue klimaschädliche Kohlekraftwerke sind in Deutschland geplant. Wenn diese Pläne Wirklichkeit werden, ist aktiver Klimaschutz in Deutschland nicht mehr möglich.

Mehr zum Thema "Neue Kohlekraftwerke"

Längere Laufzeiten stehen der Energiewende im Weg

In Deutschland brauchen wir die Atomkraft nicht, die erneuerbaren Energien können sie spielend ersetzen. Eine längere Laufzeit für die AKW würde nur den Ausbau der erneuerbaren Energien bremsen.

BUND-Hintergrund "Laufzeitverlängerungen für AKW - energiepolitisch der falsche Weg"



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