Der BUND lehnt jede weitere Nutzung der Atomenergie ab. Das ständige Risiko eines schweren Unfalls und das ungelöste Endlagerproblem erfordern einen sofortigen Ausstieg aus dieser Hochrisikotechnologie.
Große Anti-Atom-Demo am 5. September in Berlin
Am Samstag, dem 5. September 2009, drei Wochen vor der Bundestagswahl, wird es mit einer zentralen Demo einen vorläufigen Höhepunkt des Protestjahres geben. Die große Anti-Atom Demo in Berlin bildet zugleich den Abschluss eines Traktor-Trecks der bäuerlichen Notgemeinschaft aus dem Wendland, der von Gorleben nach Berlin führt.
Damit wird an den legendären "Gorleben-Treck" angeknüpft, der vor 30 Jahren, am 25. März 1979, begann. Um die 1.500 Menschen zogen damals von Gedelitz im Wendland in die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover, in der sie von 100.000 Demonstranten empfangen wurden. Einen starken Zulauf erhielt der Treck nach dem nur knapp verhinderten GAU im US-Atomkraftwerk Harrisburgh am 28. März 1979. Wenige Wochen später verkündete der CDU-Ministerpräsident Ernst Albrecht, eine Wiederaufarbeitungsanlage in Gorleben sei politisch nicht durchsetzbar.
Auch für 2009 hoffen wir, dass die Politiker eines lernen: Eine längere Laufzeit der AKWs ist politisch nicht durchsetzbar!
Ziel der Demonstration ist es, gemeinsam deutlich zu machen, dass sich jede/r – egal, wer nach der Wahl regiert – die Finger verbrennt, wer die Stilllegung von Atomkraftwerken verhindern will. Der 5. September ist also ein Pflichttermin für alle aktiven und auch weniger aktiven AtomkraftgegnerInnen in Deutschland.
Die Demo wird veranstaltet von einem Trägerkreis aus BUND, .ausgestrahlt, BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad, Bäuerliche Notgemeinschaft (Wendland), Campact und Robin Wood.
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