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Logo Anti-Atom-Demo, im Hintergrund Brandenburger Tor mit Demo, Foto: BUND

Es sollte alles ganz schnell und leise über die Bühne gehen: Direkt nach der Sommerpause wollte sich die Bundesregierung auf Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke einigen. Inzwischen ist die Debatte heiß geworden, kein Tag, an dem das Thema nicht in allen wichtigen Medien diskutiert wird.

Vorläufiger Höhepunkt: der "Energiepolitische Appell" von 40 ausschließlich männlichen Vertretern der Energiebranche. Mittendrin die Kanzlerin, mal gestaltend, mal getrieben. Mal fordert sie höhere Steuern für die Atomindustrie, dann wieder verhandelt sie über freiwillige Abgaben: ein ständiges Hin und Her.

Am 18. September werden wir in Berlin ein Zeichen setzen: Atomkraft – Schluss jetzt! Gemeinsam umzingeln wir das Regierungsviertel und zeigen Merkel & Co., dass Atomkraft keine Brückentechnologie ist. Atomkraft ist ein Gespenst vergangener Tage – das regenerative Zeitalter liegt nicht ferner Zukunft, es beginnt hier und jetzt!

Klima-Haiku: kreativ gegen alte Konzepte und Parolen

Aktionslogo Klima-Haiku

Statt aus dem Urlaub mit neuen Denkanstößen zurückzukommen, gibt es von der Bundesregierung zur Zukunft der Energieversorgung nur alte Konzepte und Parolen. Viele haben die Sommerpause weit kreativer genutzt: Mehr als 100 Klima-Haikus haben wir von Ihnen bekommen. Stöbern Sie bis zur Entscheidung der Jury in unseren Haiku-Einsendungen.

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Energiesparen kann sechs Atomkraftwerke überflüssig machen

AKW-Piktogramm mit rotem An-Aus-Schalter

Die Bundesregierung sieht für ihr energiepolitisches Gesamtkonzept keine Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz vor. Dabei ließen sich allein dadurch sechs Atomkraftwerke überflüssig machen. Es geht offenbar vor allem darum, AKW-Laufzeitverlängerungen zu legitimieren. Ab wann erneuerbare Energien die AKW ablösen könnten, wird ebenfalls nicht untersucht.

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Anti-Atom-Spot "Jetzt aufstehen gegen Atomkraft"

Szenenfoto aus dem BUND-Anti-Atom-Spot "Mir egal": junger Mann mit verständnislosem Gesichtsausruck

Die Atomlobbyisten fordern längere Laufzeiten für die veralteten und gefährlichen Atomreaktoren, reden die Gefahren klein und versuchen, Atomkraft als Beitrag zum Klimaschutz zu verkaufen. Der BUND-Spot "Jetzt aufstehen gegen Atomkraft" greift die Gefahren der Atomkraft auf und spitzt sie drastisch zu.

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