Mit seinem prächtigen Kopfschmuck, dem orangefarbenen Gefieder und den breiten, schwarzen und weißen Bändern auf Schwingen und Schwanz wirkt der Wiedehopf wie ein exotischer Vogel.
Der Wiedehopf liebt Wärme und Trockenheit und bevorzugt mit Bäumen und Büschen bestandene Landschaften in klimatisch begünstigten Gegenden: Weideland mit Hecken und einem lockeren Baumbestand, Weinberge, die mit Brachflächen und Trockenmauern durchsetzt sind, und Hochstammobstgärten. Geeignete Bruthöhlen – z.B. in älteren, ausgefaulten Bäumen – dürfen ebenfalls nicht fehlen.
Der Wiedehopf leidet unter der intensiven Landwirtschaft: Pestizide, der Verlust von extensiv genutzten Wiesen und von Streuobstwiesen machen ihm das Leben schwer. Dazu kommt: Obstbäume, die nicht mehr genug Ertrag bringen, werden in der Regel entfernt, zudem gibt es immer weniger Feldgehölze. All das führt zum Verlust von Bruthöhlen.
Der BUND engagiert sich nicht nur mit politischer Lobbyarbeit für eine umweltverträglichere Landwirtschaft, viele BUND-Gruppen legen selbst Hand an, um den Lebensraum des Wiedehopfes zu erhalten.