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Gesucht: Dachwohnung für Luftikusse

Junger Mauersegler, Foto: www.wikipedia.de

Jedes Jahr Anfang Mai kehren die Mauersegler wieder in unsere Städte zurück, bis Anfang August kann man dann ihre Flugkünste bewundern. Besonders auffällig sind ihre rasanten Flugspiele an Giebeln und Dächern vorbei, wobei sie oft schrille, hohe Rufe ausstoßen.

Außerhalb des Brutplatzes spielt sich das Leben der Mauersegler ausschließlich in der Luft ab. An diese Lebensweise ist der Mauersegler hervorragend angepasst. Er besitzt lange, spitze Flügel für einen sehr schnellen Flug und eine große Schnabelöffnung zum Fangen von Insekten. Die Beine sind sehr kurz und zum Gehen ungeeignet, dafür aber zum Festhalten an steilen Wänden.
Mauersegler sind Höhlenbrüter. Die Nester werden in Spalten, Ritzen, Nischen und Lücken von Gebäuden angelegt; Baumbrüter sind aus Mangel an geeigneten Höhlen heute sehr selten.

Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten an Wohnhäusern bedeuten für die Mauersegler häufig die Beseitigung ihrer jahrelang genutzten Brutplätze. Durch die Erhaltung dieser Nistgelegenheiten und auch durch Nistkästen und spezielle Niststeine kann ein Rückgang der Mauersegler verhindert werden.

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