BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Schnarren und Zirpen

Grünes Heupferd auf Grashalm, Foto: A. Thomet
Das Grüne Heupferd ist eine der größten in Mitteleuropa vorkommenden Heuschrecken. Foto: A. Thomet

Zum sommerlichen Spaziergang über blühende Wiesen gehört für viele das Schnarren und Zirpen der Heuschrecken. In Deutschland gibt es 84 verschiedene Heuschreckenarten. Viele von ihnen sind Spezialisten. Einige Arten – z.B. die Blauflügelige Ödlandschrecke – benötigen offene Sandflächen und lückigen Bewuchs. Andere Arten lieben es dagegen feucht, so der Sumpfgrashüpfer und die Sumpfschrecke. Es gibt auch Heuschrecken, die auf Bäumen leben, z.B. die Punktierte Zartschrecke und die Eichenschrecke.

Intensive Landwirtschaft mit viel Dünger und Pestiziden, Trockenlegungen und andere "Erschließungsmaßnahmen" – und nicht zuletzt auch die Ordnungsliebe vieler Gartenbesitzer – haben unseren Heuschrecken große Verluste zugefügt.

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Deshalb versuchen viele BUND-Gruppen, für diese Arten wieder günstige Lebensbedingungen zu schaffen. Der BUND in Frankfurt (Main) pflegt die Schwanheimer Dünen. Hier fühlen sich neben vielen anderen Tieren jetzt auch wieder Blauflügelige Ödlandschrecke, Rotleibiger Grashüpfer und Gemeine Sichelschrecke wohl.

Der BUND Heilbronn befreit regelmäßig die Felsbänder am Zweifelberg von Gebüsch und stellt die Trockenmauern frei, damit sich auch zukünftig neben einer Vielzahl anderer wärmeliebender Tiere das Weinhähnchen wohlfühlt.

Und der BUND Thüringen kümmert sich besonders engagiert um die Große Wanstschrecke.

Quelle: http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/artenschutz/insekten/heuschrecken/