Bienen, Wespen, Hummeln, Hornissen und Ameisen: Sie alle sind Hautflügler und haben eines gemeinsam: Die Männchen entstehen stets aus unbefruchteten Eiern.
Hautflügler tragen – wie der Name schon sagt – zwei Paar Hautflügel, die durch eine kleine Hakenreihe an der Vorderkante der Hinterflügel miteinander gekoppelt sind. Hautflügler leben entweder alleine oder aber als staatenbildende Insekten in gut organisierten Nestern.
Nicht nur Bienen und Hummeln sind als Blütenbestäuber nützlich, auch die Ameisen sind es: Sie tragen zur Verbreitung sehr vieler Pflanzen bei und sind auf diese Weise auch für die Vielfalt im Wald wichtig. Andererseits sind sie und ihre Larven Nahrung für verschiedene Vögel wie den Bunt-, Schwarz-, Grauspecht und Wendehals.
Aber auch Wespen und Hornissen spielen eine wichtige Rolle im Gleichgewicht der Natur. Ihren schlechten Ruf als gefährliche und aggressive Insekten haben sie völlig zu Unrecht. Deshalb bemühen sich viele BUND-Gruppen um Aufklärung und Schutz.