Doch nicht nur Experten sind gefragt: Jeder, der sich für die Natur und deren Schutz interessiert, kann mitmachen. Kindergärten, Schulen, Universitäten, Behörden, Vereine, Naturschutzverbände und andere Organisationen, aber auch Firmen und Einzelpersonen sind aufgerufen, einen eigenen GEO-Tag der Artenvielfalt zu organisieren und Begleitaktionen direkt in der eigenen Umgebung zu starten. Zu diesen Begleitaktionen gehört auch dieses Jahr wieder ein Schülerwettbewerb.
Artenvielfalt kann man überall aufspüren – zum Beispiel in Wiesen, an Flussufern oder in Kiesgruben. Beim GEO-Tag der Artenvielfalt geht es nicht um bloße Buchhaltung oder darum, Rekorde zu brechen. Die Erlebnisse sind mindestens so wichtig wie die Ergebnisse. Es geht darum, den Blick für die Wunder vor der Haustür zu schärfen und die faszinierenden Lebensformen, die sich in unserer Nähe verbergen, neu zu entdecken.
Für BUND-Ortsgruppen mit ein oder zwei kenntnisreichen Naturkundlern lohnt es sich, eine öffentliche Veranstaltung anzubieten. So können Familien, Erwachsenengruppen oder auch Schulklassen gemeinsam die spannende heimische Natur erforschen.
Die bundesweite Hauptveranstaltung zum GEO-Tag der Artenvielfalt findet dieses Jahr in der Region Freiburg statt. Die Ökostation Freiburg des BUND Regionalverbandes Südlicher Oberrhein hält Interessierte auf dem Laufenden: www.oekostation.de