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GEO-Tag der Artenvielfalt 2010: Wert der Natur – Warum sich Viellfalt rechnet

Logo "Tag der Artenvielfalt", GEO

Am 12. Juni 2010 ist es wieder soweit: Der GEO-Tag der Artenvielfalt lädt Kinder und Erwachsene dazu ein, sich zu beteiligen und zu entdecken, wie vielfältig die Natur ist, die sie jeden Tag umgibt. Wieder gilt es, in 24 Stunden in einem selbst festgelegten Gebiet möglichst viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten zu entdecken. Das diesjährige Reportage-Thema ist der "Wert der Natur: Warum sich Vielfalt rechnet". Hierbei geht es vor allem um den Nutzen der Biodiversität und die Dienstleistungen der Natur für den Menschen. Welchen Wert haben bestimmte Lebensräume oder Ökosysteme und wie kann man diesen messen.
 
Der GEO-Tag der Artenvielfalt, der 2010 schon zum zwölften Mal stattfindet, hat sich zur größten Feldforschungsaktion in Mitteleuropa entwickelt. Allein im Jahr 2009 waren rund 25.000 Naturfreunde aus Deutschland und den Nachbarländern aktiv. Bei den Veranstaltungen der vergangenen Jahre wurden regelmäßig ausgestorben geglaubte Arten wiederentdeckt und damit ein wertvoller Beitrag zur Erhaltung und Dokumentation der Tier- und Pflanzenwelt geleistet.

Zentraler Ort der Veranstaltung sind die Rheinauen und Untersuchungsgebiete am Feldberg und Kaiserstuhl sowie im Freiburger "Mooswald".  Partner ist die "Region Freiburg & Netzwerk Artenvielfalt".

Nicht nur Experten sind gefragt

Kinder im Wald, Foto: www.istockphoto.com
Es gibt überall Spannendes zu entdecken.

Doch nicht nur Experten sind gefragt: Jeder, der sich für die Natur und deren Schutz interessiert, kann mitmachen. Kindergärten, Schulen, Universitäten, Behörden, Vereine, Naturschutzverbände und andere Organisationen, aber auch Firmen und Einzelpersonen sind aufgerufen, einen eigenen GEO-Tag der Artenvielfalt zu organisieren und Begleitaktionen direkt in der eigenen Umgebung zu starten. Zu diesen Begleitaktionen gehört auch dieses Jahr wieder ein Schülerwettbewerb.

Artenvielfalt kann man überall aufspüren – zum Beispiel in Wiesen, an Flussufern oder in Kiesgruben. Beim GEO-Tag der Artenvielfalt geht es nicht um bloße Buchhaltung oder darum, Rekorde zu brechen. Die Erlebnisse sind mindestens so wichtig wie die Ergebnisse. Es geht darum, den Blick für die Wunder vor der Haustür zu schärfen und die faszinierenden Lebensformen, die sich in unserer Nähe verbergen, neu zu entdecken.

Für BUND-Ortsgruppen mit ein oder zwei kenntnisreichen Naturkundlern lohnt es sich, eine öffentliche Veranstaltung anzubieten. So können Familien, Erwachsenengruppen oder auch Schulklassen gemeinsam die spannende heimische Natur erforschen.

Die bundesweite Hauptveranstaltung zum GEO-Tag der Artenvielfalt findet dieses Jahr in der Region Freiburg statt. Die Ökostation Freiburg des BUND Regionalverbandes Südlicher Oberrhein hält Interessierte auf dem Laufenden: www.oekostation.de

Mehr Infos und Kontakt


GEO
Tom Müller
Tel. 0 40 / 3 70 3-27 32
Fax 0 40 / 37 03-17-27 32
mueller.tom@geo.de

www.geo.de/artenvielfalt 



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Foto: eyewire / fotolia.com

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