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Frosch in Großaufnahme, Foto: W.Willner
Foto: W. Willner

Nackt und nass und manchmal quakt´s

Wer kennt sie nicht, diese Verwandlungskünstler: Sowohl im Wasser als auch an Land sind sie zu Hause, und manche machen sich durch lautes Quaken bemerkbar.

Frösche, Kröten und Unken, Molche und Salamander gehören zur faszinierenden Welt der Amphibien, auch Lurche genannt. Insgesamt gibt es 21 heimische Arten.

Vor allem während der Laichzeiten sind die Lurche in Gefahr: Jedes Jahr werden Tausende Kröten und Frösche während ihrer Wanderungen Opfer des Straßenverkehrs.

Aber nicht nur der Verkehr bedroht die Amphibien: Noch problematischer ist die Zerstörung von Lebensräumen und Laichgewässern und die zunehmend eintönige Landschaft. Denn die Lurche können langfristig nur überleben, wenn ihre Lebensräume erhalten bleiben. Der Alpen-Kammmolch und die Rotbauchunke sind unmittelbar vom Aussterben bedroht, mancherorts sogar schon verschwunden. Viele andere Populationen sind bedenklich zurückgegangen. Wie stark die verschiedenen Arten bedroht sind, belegt die Rote Liste.

Rote Gummistiefel im Gras, Foto: V. Dilk
Foto: V. Dilk

Amphibienschutz mit Kopf, Herz und Gummistiefeln

Zum Glück setzen sich jedes Jahr viele BUND-Aktive ein, um den Lurchen durch Amphibienzäune und Sammelaktionen zu helfen. Es gibt inzwischen sehr viele Projekte, die zeigen, wie sich jeder – ob allein im eigenen Garten oder gemeinsam mit anderen im Wald – für den Schutz unserer Lurche und auch vieler anderer Arten einsetzen kann.

Manche BUND-Gruppen blicken auf eine richtige Erfolgsgeschichte zurück. So konnten einige Lurcharten durch die Hilfe von Naturschützerinnen und Naturschützern vor dem regionalen Aussterben bewahrt werden, z.B. der Laubfrosch.

Damit das so bleibt, brauchen wir Sie – viele aktive BUND-Gruppen freuen sich über Unterstützung. Vielleicht rufen Sie aber auch ein eigenes Schutzprojekt mit Nachbarn, Kolleginnen oder Ihrer Gemeinde ins Leben? Wir haben viele Anregungen und beispielhafte Projekte mit Kontaktadressen für Sie: Mehr zum Amphibienschutz im BUND.

 

 

 



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