Was tun mit zu früh geschlüpften oder verletzten Schmetterlingen?
Diese Schmetterlinge sollte man noch weiter füttern. Dazu benutzt man ein Einmachglas, das am Boden mit Watte bedeckt ist. Die Watte mit Honigwasser voll saugen lassen. Dabei ein Teil Honig auf fünf Teile Wasser mischen. Den Schmetterling darauf setzen. Wenn er sich beruhigt hat, wird er langsam saugen. Hier brauchst du Geduld, denn Schmetterlinge sind lange nicht so gefräßig wie Raupen. Bleiben dennoch Schmetterlinge zurück, weil sie flugunfähig sind, setzt man sie auf schöne Blumen und übergibt sie dem Schmetterlingshimmel.
Du hast alles versucht, aber keine Raupen gefunden?
Auch wenn du keine Raupen finden kannst, ist es möglich deine eigenen Schmetterlinge zu züchten! Es gibt verschiedene Adressen, bei denen Raupen gekauft werden können. Frag bitte deine Eltern oder Lehrer oder Lehrerinnen in deiner Schule, ob sie dir dabei helfen können. Mit dem Einverständnis deiner Eltern kannst du auch eine Box mit fünf Distelfalterraupen im BUNDladen bestellen.
Wie fasse ich einen Schmetterling an?
Am besten ist es, Schmetterlinge überhaupt nicht anzufassen! Sie sind sehr empfindliche Tiere und du könntest sie dabei leicht verletzen. Wenn du sie dennoch mal anfassen musst, achte darauf, auf keinen Fall die Flügel zu berühren! Besser: Vorsichtig und langsam dem Tier nähern, von vorne langsam die Flügelwurzeln links und rechts mit Daumen und Zeigefinger leicht zusammendrücken, sodass sich die Flügel nach oben zusammenfalten können. Auch ohne den Flügelstaub können die Schmetterlinge weiterleben.
Warum sind aus meinen Raupen keine Schmetterlinge geworden?
Auch wenn du deinen Raupen ein gutes und sicheres Nest gebaut hast und ihnen genug zu essen gibst, kann es passieren, dass sie sterben – dafür kannst du nichts! Auch in der freien Natur passiert das und ist ganz normal.