Im hessischen Rockenberg zum Beispiel pflegt der BUND seit geraumer Zeit eine Streuobstwiese wie aus dem Bilderbuch. Auf der 1,7 ha großen Fläche, die dem BUND von der Gemeinde überlassen wurde, wachsen etwa 130 hochstämmige Apfel-, Birnen- und Kirschbäume im Alter 40 bis 60 Jahren. Seit vielen Jahren werden sie von Aktiven des BUND-Ortsverbandes Rockenberg betreut. Zweimal im Jahr lassen sie die Fläche von einer kleinen Rhönschafherde abweiden. Diese Pflege führt zu einer blütenreichen Wiese, auf der auch einzelne Büsche wie Rosen, Holunder erhalten bleiben.
Die Fläche ist heute ein Paradies für Tiere: Nicht nur Fuchs und Dachs, Hase und Reh sind auf der Streuobstwiese zu Gast. Der Neuntöter nutzt Rosengebüsche als Sitzwarten. In den „Lesesteinhaufen“ finden Eidechsen und Blindschleichen Unterschlupf. Die Baumhöhlen werden von Steinkäuzen und Hornissen genutzt, auf der Wiese gibt es viele verschiedene Ameisenarten. Die Kräuter und Blumen locken die verschiedensten Schmetterlinge an, so auch den eleganten Schwalbenschwanz. Mit Spenden wurden einige Kleingewässer für Frösche und Kröten wieder hergestellt, so dass es im Frühjahr auch ein Froschkonzert zu hören gibt.
So wie im hessischen Rockenberg wollen wir landesweit unsere schützende Hand über die selten gewordenen Biotope legen. Und dabei können Sie uns helfen: Jede Spende – seien es 50, 30, 15 Euro oder jeder andere Betrag – hilft. Spenden Sie jetzt online.
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