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UN-Klimagipfel in Kopenhagen: Die Welt am Scheideweg

Internationales Klimasekretariat in Bonn, Foto: IISD

Vom 7. bis zum 18. Dezember 2009 fand in Kopenhagen die 15. Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP 15) statt. Die Verhandlungen über ein Kyoto-Anschlussabkommen, das hier verabschiedet werden sollte, verliefen nach anfänglichem Optimismus allerdings ernüchternd. Der BUND kritisiert vor allem das Verhalten der reichen Industriestaaten, die ihrer Verantwortung zur Begrenzung der globalen Klimaerwärmung nur unzureichend nachkommen. 

Um die Erderwärmung unter zwei Grad Celsius zu halten und damit die schlimmsten Folgen des Klimawandels abzuwenden, muss bis spätestens 2015 eine Trendwende bei den globalen Treibhausgasemissionen vollzogen werden. Gelingt dies nicht, könnte der Klimawandel für große Teile der Erde zu einer irreversiblen und sich selbst beschleunigenden Katastrophe werden. Die Staatengemeinschaft ist deshalb aufgerufen, endlich gemeinsam und entschlossen zu handeln.

Am 12. Dezember haben Aktive aus vielen Ländern als menschliche Welle in der Innenstadt von Kopenhagen die Folgen des Klimawandels symbolisch deutlich vor Augen geführt. Insgesamt waren rund 100.000 Demonstrierende in der dänischen Hauptstsadt aktiv. Mehr...

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BUND-Kopenhagen-Tagebuch

Antje von Broock, BUND-Expertin für Internationale Umweltpolitik, war vor Ort in Kopenhagen beim Klimagipfel. Von dort berichtete sie täglich über die Verhandlungen und begleitende Aktionen. Mehr...

Kopenhagen-Ergebnis ist bittere Enttäuschung

Tausende DemonstrantInnen in blauen Ponchos demonstrieren in Kopenhagen für Klimaschutz.

"Die Welt hat auf Kopenhagen geschaut. Die Welt wurde bitter enttäuscht", sagte BUND-Vorsitzender Hubert Weiger zu den Ergebnissen des Klimagipfels. Nach jahrelangen Vorverhandlungen stehen am Ende der Kopenhagen-Konferenz keine ausreichenden Beschlüsse, die der Dramatik des Klimawandels angemessen sind. Das sei eine Bankrotterklärung der Staats- und Regierungschefs, so Weiger.  Mehr...

Klimagipfel: BUND fordert Röttgen und Merkel zum Vermitteln auf

Antje von Broock und Tina Löffelsend übergeben Norbert Röttgen 10.000 Unterschriften der BUND-Klimapetition

Bei einem Treffen mit Umweltminister Röttgen in Kopenhagen haben BUND-Vertreterinnen die deutsche Delegation zu entschlossenem Engagement beim Klimagipfel aufgefordert. Zur Überwindung der gegenwärtigen Blockaden muss Bundeskanzlerin Merkel ihre guten Kontakte zu US-Präsident Barack Obama und zum chinesischen Staatschef Hu Jintao nutzen, um zu vermitteln. Außerdem übergab der BUND Röttgen bei dem Treffen die ersten 10.000 Unterschriften der Klimapetition. Mehr…

100.000 demonstrieren in Kopenhagen für Klimaschutz

Zigtausende DemonstrantInnen, darunter etwa 5.000 von Friends of the Earth International und rund 600 vom BUND, haben heute eine Riesenwelle aus blau gekleideten Menschen in der Innenstadt von Kopenhagen gebildet. Sie forderten ambitionierte und akzeptabel finanzierte Klimaschutz-Maßnahmen, um die weitere Erderwärmung zu stoppen. Die Polizei zählte insgesamt rund 100.000 DemonstrantInnen. Mehr...

Merkel und Röttgen fahren ohne konkrete Vorschläge nach Kopenhagen

Schwarze Ballons mit Transparent "EU: Up your targets", FoE-Aktion in Kopenhagen

Umweltminister Röttgen und Kanzlerin Merkel fahren ohne substanzielle neue Vorschläge nach Kopenhagen. Die wiederholte Beschwörung des sogenannten "Zwei-Grad-Ziels" kann nicht über das Fehlen konkreter Vorschläge hinwegtäuschen, wie es vereinbart und erreicht werden soll. Außerdem hat Deutschland bisher keine greifbaren Zusagen zur Finanzierung von Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel in den Ländern des Südens gemacht. Mehr…

Kopenhagener Meerjungfrau aus Eis demonstriert für wirksamen Klimaschutz

Kopenhagener Meerjungfrau aus Eis mit BUND-Transparent "Kopenhagen muss gelingen!"

Zu Beginn des Weltklimagipfels hat der BUND eine Meerjungfrau aus Eis vor das Konferenzzentrum "Bella Center" in Kopenhagen gestellt. Die schmelzende "Kleinen Meerjungfrau" – das Wahrzeichen der dänischen Hauptstadt – mahnt ein wirksames Klimaschutzabkommen an. Seit heute verhandelt die internationale Gemeinschaft in Kopenhagen über eine neue Vereinbarung, die die Verpflichtungen des Kyoto-Protokolls nach 2012 weiterführen soll. Mehr...

Waldschutz ist Klimaschutz: Deutschland schlechtes Vorbild beim Klimagipfel

Buchenwald mit liegengelassenem Totholz, Foto: A. Storm

Im deutschen Wald wird immer weniger klimaschädliches CO2 gespeichert. Hauptursache ist der drastisch gestiegene Holzeinschlag. In den letzten 20 Jahren sank die jährliche Kohlenstoffbindung von 17 auf 4,7 Millionen Tonnen Kohlenstoff. Beim Klimagipfel in Kopenhagen ist Waldschutz ein zentrales Thema. Der BUND fordert ehrgeizige nationale Ziele – nur dann sind die deutschen Forderungen zum internationalen Waldschutz glaubwürdig. Mehr…

Neue Studie: Europa kann 40 Prozent CO2-Minderung bis 2020 erreichen

Die EU-Staaten können ihr bisher zugesagtes Ziel einer Minderung der Treibhausgase um 20 Prozent bis 2020 deutlich erweitern. Die CO2-Emissionen in der EU ließen sich um bis zu 40 Prozent verringern, wenn u.a. die Erneuerbaren Energien stärker ausgebaut und die Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz entschlossener genutzt würden. Das zeigt eine neue Studie von Friends of the Earth Europe. Mehr…



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Foto: eyewire / fotolia.com

Klimaschutz: Jetzt handeln!

Die Temperaturen steigen: Regisseur Nic Balthazar gelingt es, am Strand von Ostende die Dramatik des Klimawandels darzustellen. Dieser Film hinterlässt eine Gänsehaut.

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