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BUND fordert: Am Atomausstieg ist nicht zu rütteln

Grafik BUND-Wahlaufruf: Atomkraft abwählen!
Übergabe der Unterschriften

Aktion beendet: Mit der Übergabe von mehr als 100.000 Unterschriften an die Koalitionäre haben wir die Aktion abgeschaltet. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Union und FDP bekennen sich im Koalitionsvertrag zum 'Prinzip der Nachhaltigkeit'. Doch ihre Vorhaben in der Atompolitik widersprechen diesem Ziel. Längere Laufzeiten für Atomkraftwerke sind mit anhaltenden Gefahren für die Bevölkerung verbunden und bremsen eine Energiewende, die für den Klimaschutz unverzichtbar ist. Längere Laufzeiten bedeuten mehr Atommüll. Schwarz-Gelb setzt aus politischen Gründen auf den ungeeigneten Salzstock in Gorleben. Mit Sicherheit und Vernunft hat das nichts zu tun. 

 

Für die Umweltbewegung wird es in den nächsten Jahren darum gehen, das Notwendige durchzusetzen und Fehlentscheidungen zu verhindern. Wir werden massiven Widerstand gegen diese Politik des ökologischen Schlussverkaufs mobilisieren. Der BUND wird sich dafür starkmachen, dass Neckarwestheim I, Biblis A und Brunsbüttel im nächsten Jahr vom Netz gehen. Mehr...

Während der Koalitionsverhandlungen hat ein Bündnis von BUND, Campact und .ausgestrahlt einen Offenen Brief in Tageszeitungen veröffentlicht (z.B. am 5. Oktober in der Süddeutschen Zeitung und in der taz) und mit mehr als 100.000 Unterschriften an die Verhandlungsrunde von Union und FDP überreicht. Mehr...

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Offener Brief

Sehr geehrte Frau Merkel, sehr geehrter Herr Seehofer, sehr geehrter Herr Westerwelle,

CDU, CSU und FDP haben die Bundestagswahl nicht wegen, sondern trotz ihrer Position zur Atomenergie gewonnen. Nach allen aktuellen Umfragen lehnt eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger/innen Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke ab.

Mehr als drei Jahrzehnte lang hat die Auseinandersetzung um die Atomkraft die Republik erschüttert und tief gespalten. Erst der 1999 zwischen Bundesregierung und Energiekonzernen vereinbarte Atomkonsens hat dem gesellschaftlichen Konflikt einen Teil seiner Schärfe genommen. Jede Laufzeitverlängerung für Atomreaktoren wird die notdürftig zugeschütteten Gräben des Konflikts wieder aufreißen und zur Renaissance des Anti-Atom-Protests führen.

Um den gesellschaftlichen Frieden zu bewahren und die Energiewende zu sichern, fordern wir Sie auf:

  • Sorgen Sie dafür, dass die sieben ältesten, besonders unsicheren Atomkraftwerke und der Pannenreaktor Krümmel jetzt vom Netz gehen!
  • Ziehen Sie einen Schlussstrich unter die jahrzehntelangen Lügen, die den Ausbau des völlig ungeeigneten Salzstocks Gorleben zum Endlager begleitet haben! Starten Sie eine neue, vergleichende Standortsuche nach klaren Kriterien.
  • Stärken Sie den Ausbau der Erneuerbaren Energien und fördern Sie Energieeffizienz: Jedes Aufweichen des Atomausstiegs zerstört die Investitionssicherheit dieser Zukunftsbranchen.

Sollte Ihre Regierung den Atomausstieg jetzt nicht endlich vollziehen, werden wir uns an den zu erwartenden, massiven Protesten der Anti-Atom-Bewegung beteiligen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Vorname Name, Wohnort
(wird über das Online-Formular zugefügt)

Ihre Spende für den Atom-Widerstand

Hinter der Atomlobby stehen Millionen-Etats; hinter dem BUND stehen Sie: Mitglieder und SpenderInnen. Schon mit 10, 20, 50 oder jedem anderen Betrag leisten Sie einen wichtigen Beitrag.

Vielen Dank für Ihre Spende!

Oder überweisen Sie einen Betrag auf das BUND-Spendenkonto:
Kontonummer: 232
Sparkasse KölnBonn
BLZ: 370 501 98
Spendenzweck: "Atomkraft verhindern"

Vielen Dank für Ihre großzügige Unterstützung!
Ihr BUND-Klimateam (klimateam - at - bund.net)



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Foto: eyewire / fotolia.com

Eine Aktion von

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